SC Höllkopf e.V.

TOURENSKIABTEILUNG

Interessieren Sie sich für den faszinierenden Tourenskilauf?

Wir haben in unserem Verein auch eine Tourenskiabteilung.

Betreut wird diese von DSV Tourenskilehrer Günter Meuser.

Ihm zur Seite steht seine Frau Beate.

Dieses kompetente Team steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Wenn Sie Fragen haben und Infos über den Tourenskisport haben wollen wenden Sie sich bitte direkt an folgende Adresse:

Günter Meuser

Wilhelmstrasse 17

35759 Driedorf

Tel.: 02775 / 1211

eMail:


Faszination Skitourengehen:    

 

Furka 29.04.-02.05. 2010

Die „Firntage“ des Hessischen Skiverbandes, Bezirk 5, die von Beate und Günter Meuser vom SC Wetzlar 1911 eV. ausgeschrieben wurden, gekoppelt mit der Fortbildung von Skitour-Instruktoren, fanden durchweg eine positive Resonanz. Strahlender Sonnenschein bei der Ankunft konnte aber den diesjährigen Schneemangel rund um Realp nicht kaschieren.: es fehlten gegenüber dem letzten Jahr ganze 12 m gefallenen Schnee. So begannen die Touren alle erst oberhalb von der Hütte in Tiefenbach auf knapp 2200 m. Die Eingehtour  führte zur Albert-Heim-Hütte mit seinem nahen Schafsberg auf  2591 m. Die Abfahrt im schweren Nachmittagssulz verlangte eine gute Kondition bis runter auf die schon mit blühenden Krokussen übersähte Wiesen an der Passstrasse.

Die Stotzigen Firsten, unser 2753 m hoch gelegenes Ziel am 2. Tag, konnte bei einer gut durchfrorenen Harschschneedecke, ohne jegliche Lawinengefährdung bis 11 Uhr begangen werden. Die herrliche Firnabfahrt erfreute die Gruppe jedoch nur bis zur Hälfte, da die tageszeitliche Erwärmung den Schnee immer schwerer werden liess. Ganz unten an der Furkareuss angekommen, reichten die Kräfte aber noch, um mit geschulterten Ski das Taxi zur Hütte zu erreichen.

Das Gipfelkreuz des „Chli Furkahorn“ mit einer Höhe von 3026 m wurde am 3. Tag bei dichtem Nebel zwar gesichtet werden, jedoch machte das Klettern der letzten 50 Höhenmeter im Steinblockwerk wenig Sinn: es fehlten halt die 12 m Schnee. Der jetzt noch gut tragende Firn rief zur Abfahrt, die das reinste Vergnügen bis fast zur Passstrasse wurde. Als das Taxi uns abholte fing es schon leicht an zu nieseln.

Die geplante Suchübung einer simulierten Lawinenverschüttung von 3 Personen konnte noch bei halbwegs trockenem Wetter erfolgen. Auch die „Neuen“ waren unter Anleitung der Übungsleiter erfolgreich im Finden der LVS-Geräte. Danach fing es auch in 2110 m an zu regnen und machten eine 4. Tour am Sonntag leider zunichte: ansteigende Lawinengefahr, gut sichtbar durch dauernde Nassschneerutsche aus den höheren Lagen, verlangten eine frühe Heimreise. Ein Lob an die Hüttenwartin, die mit einem zünftigen Käsefondue Ihre super Verpflegung am Samstag-Abend krönnte!

Nicht nur für die Instruktoren, sondern für alle Teilnehmer waren die erlebten Tage lehrreich!

Besonders erfreulich war das Interesse von 2 ganz jungen Tourengehern, die ihre ersten Ski-Touren an diesem verlängerten Wochenende gingen.

Teilnehmer: Eckard Grosskurth, Jens Becker, Andrea Dillenberger, Dirk Zehe, Waltraud Bachmann-Klös, Volker u. Mathäus Oesterling, Claus Leyser, Tobias Hild, Gabi Grosstete, Bea u. Günni Meuser.


Gruppenbild der Teilnehmer



Herrliches Wetter und herrliche Landschaft



Tobias Hild bei seiner ersten Skitour



Geschafft....der Gipfel ist erreicht